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Hähnchenflügel in Cola zu baden, klingt für uns im DACH-Raum im ersten Moment vielleicht nach einem verrückten Experiment. Aber schau dir diese tiefbraune, glänzende Kruste auf dem Bild genau an! Durch das langsame Schmoren karamellisiert der Zucker in der klassischen Limonade vollständig und legt sich wie ein extrem klebriger, süßer Mantel um das weiche Fleisch. Während wir Wings hierzulande meistens knusprig frittieren oder trocken grillen, liefert diese einfache asiatische Methode einen unfassbar saftigen Snack, der auf jeder Party oder als herzhaftes Wohlfühlessen mit heißem Jasminreis garantiert abräumt.

Inhalt

Was sind Cola-Hähnchenflügel (Coke Chicken Wings)?

Cola Hähnchenflügel sind ein beliebter asiatischer Snack, bei dem knochenhaltiges Hähnchenfleisch in einem süß-würzigen Sud auf Basis von klassischer Coca-Cola geschmort wird. Durch dieses langsame Einkochen karamellisiert der enthaltene Zucker und überzieht das zarte Fleisch mit einer extrem klebrigen, tiefbraunen Glasur.

Auch wenn die Zutat im ersten Moment stark nach amerikanischem Fast Food klingt, hat sich diese clevere Methode längst in den modernen asiatischen Küchen etabliert. In Thailand läuft dieses unkomplizierte Gericht oft unter dem Namen „Gai Tom Coke“ – was wörtlich übersetzt schlicht „in Cola gekochtes Hähnchen“ bedeutet. Das Geheimnis dahinter ist simple Lebensmittelchemie: Die Säure der Limonade macht das Fleisch zart, während der hohe Zuckeranteil beim Reduzieren für die berühmte glänzende Kruste sorgt.

Die Anatomie dieser klebrig-süßen Wings lebt von einem genialen aromatischen Gleichgewicht:

  • Die zarte Basis: Die Hähnchenflügel garen langsam direkt in der Pfanne, wodurch das Fleisch wunderbar weich wird und sich beim Essen fast von selbst vom Knochen löst.
  • Die karamellisierte Glasur: Die eingekochte Coca-Cola liefert den süßen, klebrigen und herrlich glänzenden Mantel, der das gesamte Gericht charakterisiert.
  • Der herzhafte Umami-Kontrast: Damit das Hähnchen nicht penetrant süß schmeckt, wird die Limonade durch salzige Golden Mountain Sauce, frische Korianderwurzeln und weißen Pfeffer radikal ausbalanciert.
Rezept-Grafik für klebrig-süße Cola-Hähnchenflügel (Gai Tom Coke) mit Bildern des fertigen Gerichts und Text-Overlay.

Die Geschichte hinter den Cola-Wings: Wie Limonade asiatisch wurde

Die Tradition, Fleisch in zuckerhaltiger Limonade zu schmoren, stammt ursprünglich aus den frühen 1990er Jahren. Damals eroberte das sogenannte Cola-Hähnchen rasant die Küchen in China und Taiwan, bevor es sich in ganz Asien als absoluter Hit für Familien etablierte. Bei uns im DACH-Raum nutzen wir oft dunkles Malzbier oder Schwarzbier, um deftigen Schweinebraten mit einer süßlichen, dunklen Soße zu schmoren. Die asiatische Streetfood-Kultur hat dieses Prinzip schlichtweg auf Geflügel übertragen und dafür extrem effektiv die weltweit verfügbare Coca-Cola genutzt.

Um aus dem ursprünglich chinesischen Konzept ein echtes Thai-Gericht zu machen, haben wir dem Ganzen unseren eigenen, typisch thailändischen Dreh verpasst. Durch die Kombination der Limonade mit lokalen Würzsaucen und einer bewussten Prise Chiliflocken bekommt das zarte Hähnchenfleisch genau die feurige Kante, die diesen Snack von der reinen Süßspeise abhebt.

Über dieses Rezept

Die Kombination aus Kohlensäure und Phosphorsäure in herkömmlicher Cola wirkt bei Hitze als hochwirksamer Zartmacher. Dieser Prozess bricht die zähen Bindegewebsstrukturen im Hähnchenfleisch rasant auf, sodass sich das Fleisch nach dem Schmoren buchstäblich ohne Widerstand vom Knochen ziehen lässt.

In der modernen asiatischen Alltagsküche ersetzt dieser chemische Kniff extrem effektiv lange Marinierzeiten oder traditionelle, natürliche Fleischzartmacher wie Papaya-Enzyme. Es ist schlichtweg der effizienteste Weg, um ohne stundenlanges Köcheln eine butterweiche Textur zu erzielen.

Genau dieses Prinzip von minimalem Aufwand bei maximalem Ertrag macht das Gericht zu einem echten Favoriten für unseren Blog. Du bist bei der Zubereitung zudem völlig flexibel: Die Technik funktioniert mit Wings genauso hervorragend wie mit fleischigen Drumsticks oder saftigen, ausgelösten Hähnchenschenkeln.

Wir nutzen in unserer Anleitung bewusst eine reine Pfannen-Methode, die komplett ohne vorheriges Frittieren auskommt. Du garst das Hähnchen direkt im kochenden Cola-Sud, was dir nicht nur lästige Fettspritzer in der Küche erspart, sondern durch das kontrollierte, langsame Reduzieren der Flüssigkeit auch eine absolute Geling-Garantie für die klebrige Glasur bietet.

Alle Zutaten für Cola-Hähnchenflügel auf einer Bambusmatte angerichtet, darunter rohe Wings, Sojasauce, Cola und verschiedene Gewürze.

Die Zutaten: Was du für klebrige Cola-Hähnchenflügel brauchst

Die Zutatenliste für dieses klebrig-süße Streetfood ist wunderbar überschaubar. Das meiste hast du vermutlich ohnehin im Vorratsschrank stehen, und für den authentischen Thai-Touch reicht ein kurzer Stopp im Asiamarkt. Die exakten Mengenangaben findest du wie immer ganz unten in der Rezeptkarte.

Hähnchenflügel (Chicken Wings): Sie sind das absolute Herzstück für dieses Rezept. Durch ihren hohen Anteil an Haut und Bindegewebe bleiben die Wings beim Schmoren unfassbar saftig und nehmen die klebrige Glasur perfekt an. Alternativ kannst du auch kleine Hähnchenunterschenkel (Drumsticks) oder ausgelöstes Keulenfleisch verwenden.

Coca-Cola: Unser wichtigstes Werkzeug für die dicke, dunkle Kruste. Greife hier zwingend zur klassischen, zuckerhaltigen Variante. Zero- oder Light-Produkte enthalten Süßstoffe, die beim Einkochen in der Pfanne nicht karamellisieren können – deine Sauce würde schlichtweg wässrig bleiben. Welche Marke du wählst, ist dabei völlig egal.

Golden Mountain Sauce: Eine der wichtigsten Würzsoßen der thailändischen Küche. Du erkennst sie im Asiamarkt sofort an der typischen grünen Kappe. Sie besteht aus fermentierten Sojabohnen und liefert ein extrem intensives, herzhaftes Umami-Profil, das den perfekten Gegenpol zur zuckrigen Cola bildet.

Helle Sojasauce: Während die Golden Mountain Sauce für die Würztiefe zuständig ist, liefert eine gute helle Sojasauce (zum Beispiel von der „Healthy Boy Brand“) die pure, milde Salzigkeit, um die süßen Aromen des Gerichts richtig auszubalancieren.

Korianderwurzel: Sie verleiht dem Sud eine frische, leicht erdige Note, die tief in das Fleisch einzieht. Da man im deutschen Supermarkt oft nur Koriandergrün ohne intakte Wurzeln bekommt, gibt es einen simplen Trick: Nutze einfach die dicken, unteren Stängel des Korianderbundes. Dort steckt fast genauso viel Aroma drin!

Knoblauch, weißer Pfeffer und Salz: Unsere aromatische Basis. Weißer Pfeffer liefert eine milde, erdige Schärfe, die viel harmonischer zu asiatischen Schmorgerichten passt als der dominante schwarze Pfeffer. Ein wenig Salz hebt am Ende die Karamellnoten der Limonade gezielt hervor.

Getrocknete Chiliflocken: Auch wenn sie optional sind, rate ich dir dringend dazu. Ein paar grobe Chiliflocken durchbrechen die klebrige Süße der Glasur und geben den Wings genau die feurige Kante, die einen typischen thailändischen Snack so spannend macht. Dosiere sie einfach ganz nach deiner eigenen Toleranz.

Schritt für Schritt: So gelingen dir die klebrigen Cola-Wings

Appetitlich angerichtete Cola-Hähnchenflügel auf einem schwarzen Teller, serviert auf einer Bambusmatte mit einer Schüssel weißem Reis im Hintergrund.

Schritt 1: Das Fleisch und die aromatische Basis ansetzen

Lege die rohen Hähnchenflügel flach nebeneinander in eine weite Pfanne oder einen großen Schmortopf. Achte zwingend darauf, dass sie sich nicht überlappen, sondern in einer einzigen, sauberen Schicht liegen. So stellst du sicher, dass das Fleisch später gleichmäßig in der Limonade gart. Gib den angedrückten Knoblauch, die Korianderwurzeln und die gesamte Coca-Cola direkt dazu, damit die Aromen von Anfang an tief in das Fleisch einziehen können.

Schritt 2: Die Flüssigkeit zum Kochen bringen

Stelle deinen Herd auf eine mittlere Hitzestufe ein und bringe die Cola langsam zum Kochen. Wir braten die Wings bewusst nicht scharf an, sondern garen sie ausschließlich in der aufkochenden Limonade. Dieser rein flüssige Start schont das empfindliche Hähnchenfleisch und ist die absolute Basis für das spätere „Fall-off-the-bone“-Erlebnis, bei dem das Fleisch butterweich vom Knochen rutscht.

Schritt 3: Das Umami-Profil ergänzen

Sobald der Sud gleichmäßig und kräftig sprudelt, würzt du das Ganze mit Salz, weißem Pfeffer, der hellen Sojasauce, der Golden Mountain Sauce und – je nach gewünschter Schärfe – einer Prise getrockneter Chiliflocken. Durch die Zugabe bei sprudelnder Hitze lösen sich die Salzkristalle sofort auf und die salzigen Saucen können sich sofort homogen mit dem karamellisierenden Zucker der Cola verbinden.

Schritt 4: Die Glasur einkochen und karamellisieren lassen

Schließe nun den Topfdeckel, reduziere die Hitze auf eine mittlere bis niedrige Stufe und lass alles für exakt 30 Minuten sanft vor sich hin schmoren. Nimm den Deckel für die letzten 10 Minuten ab. Jetzt geschieht die eigentliche Magie: Das Wasser verdampft, der Zucker in der Cola karamellisiert und die Flüssigkeit verwandelt sich in eine dunkle, extrem klebrige und sirupartige Glasur, die sich fest um die Hähnchenflügel legt. Wende die Wings in dieser Endphase regelmäßig mit einer Zange, damit die Kruste gleichmäßig glänzt und der hochkonzentrierte Zucker am Topfboden nicht verbrennt.

So werden deine Cola-Wings perfekt

  • Keine Zero- oder Diät-Cola: Greife zwingend zur klassischen, zuckerhaltigen Variante. Die künstlichen Süßstoffe in Light-Produkten können nicht karamellisieren, wodurch dir die typisch klebrige, dunkle Kruste komplett fehlt.
  • Nur eine Schicht in der Pfanne: Staple das Fleisch auf keinen Fall aufeinander! Lege die Hähnchenflügel immer flach in einer einzigen Schicht nebeneinander in den Topf, damit sie die karamellisierende Flüssigkeit gleichmäßig aufnehmen können.
  • Der Trick für weiches Fleisch: Halte dich an die 30 Minuten Schmorzeit bei reduzierter Hitze. Erst durch dieses extrem langsame Garen brechen die festen Strukturen im Geflügel auf und das Fleisch fällt am Ende butterweich vom Knochen.
  • Vorbereitung für leichteres Essen: Spüle die Wings vorher kurz kalt ab und tupfe sie trocken. Wenn du sie bereits vor dem Kochen mit einem scharfen Messer am Gelenk durchtrennst, lassen sie sich später als Snack wesentlich einfacher und sauberer vom Knochen knabbern.
  • Passe die Aromen an: Da das Grundprofil sehr süß und herzhaft ist, bist du bei der restlichen Würzung extrem flexibel. Gib nach Belieben extra Chiliflocken, mehr Knoblauch oder sogar ein kleines Stück frischen Ingwer in den Sud, um die Glasur nach deinem eigenen Geschmack anzupassen.

Wie serviert man die klebrigen Cola-Wings am besten?

In Asien sind glasierte Hähnchenflügel das ultimative Fingerfood für gesellige Runden. Du kannst sie perfekt als herzhafte Vorspeise auf deiner nächsten Party servieren – am besten frisch bestreut mit etwas geröstetem Sesam, Frühlingszwiebeln und Koriandergrün. Wenn du sie allerdings wie in Thailand als echtes Hauptgericht servieren willst, stellst du die Pfanne einfach im „Family Style“ in die Mitte des Tisches. Dazu reicht man zwingend eine große Schüssel mit frisch gedämpftem Jasminreis oder thailändischem Klebreis, um die intensive, dunkle Soße restlos aufzutunken.

Auch wenn die Karamell-Glasur für sich allein schon extrem aromatisch ist, dippen wir Thailänder einfach viel zu gerne. Zu dem süßlichen Hähnchenfleisch passt ein kleines Schälchen Thai Sweet Chili Sauce hervorragend, wenn du den klebrig-süßen Charakter des Gerichts noch unterstreichen willst.

Der absolute Geheimtipp für ein authentisches Menü kommt jedoch direkt aus dem Isaan (Nordostthailand). Dort kombiniert man deftiges, süßlich mariniertes Geflügel fast immer mit einem säuerlich-scharfen Salat. Wenn du dir ein echtes Festmahl gönnen willst, stellst du zu den Wings einfach unser Original Som Tam Rezept auf den Tisch. Die fruchtige Säure und die feurige Chili-Schärfe der grünen Papaya balancieren den karamellisierten Zucker der Limonade einfach fantastisch aus!

Aufbewahren & Aufwärmen: So bleiben die Cola-Wings klebrig und saftig

Ganz ehrlich: Am allerbesten schmecken diese klebrig-süßen Wings direkt aus der heißen Pfanne, wenn die dunkle Karamell-Glasur noch richtig schön dickflüssig ist. Falls du aber eine extra große Portion gemacht hast, ist das gar kein Problem, denn das geschmorte Fleisch lässt sich fantastisch aufbewahren.

So bleiben die Hähnchenflügel auch am nächsten Tag noch richtig lecker:

Abkühlen und luftdicht verpacken: Lass die Wings zwingend erst vollständig auf Zimmertemperatur abkühlen. Gib sie danach in eine gut verschließbare Frischhaltedose. Im Kühlschrank halten sie sich so problemlos 3 bis 4 Tage.

Richtig wieder aufwärmen: Um die zähe kalte Glasur wieder herrlich weich und klebrig zu machen, heizt du deinen Backofen oder Airfryer auf 190 °C vor. Lege die Wings auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und backe sie kurz auf, bis sie richtig heiß sind. Alternativ kannst du sie auch mit einem winzigen Schluck Wasser zurück in eine Pfanne geben und auf dem Herd langsam erwärmen.

Der smarte Einfrier-Trick: Du kannst die fertig geschmorten Wings sogar bis zu 3 Monate einfrieren. Lege sie dafür zuerst einzeln mit Abstand auf ein Blech ins Gefrierfach. Sobald sie hart sind, kannst du sie in eine Vorratsdose umfüllen – so frieren sie nicht zu einem riesigen Klumpen zusammen! Zum Aufwärmen musst du sie nicht einmal auftauen, sondern kannst sie direkt gefroren in den heißen Backofen schieben.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Cola-Hähnchenflügeln

Warum kocht man Hähnchenflügel ausgerechnet in Cola?

Weil die Limonade gleichzeitig als Zartmacher und als Glasur fungiert. Die Säure in der Cola bricht die zähen Fleischstrukturen auf und macht die Wings butterweich, während der hohe Zuckeranteil beim Reduzieren karamellisiert. Das Ergebnis ist eine extrem klebrige, süß-herzhafte Kruste, die geschmacklich an eine asiatische Teriyaki- oder BBQ-Sauce erinnert.

Kann ich für die Sauce auch Cola Zero oder Light nehmen?

Nein, auf keinen Fall! Diät-Limonaden enthalten künstliche Süßstoffe, die bei Hitze nicht karamellisieren können. Wenn du Zero-Produkte verwendest, bleibt dein Sud einfach nur wässrig und schmeckt im schlimmsten Fall bitter. Du brauchst für die typische dicke Kruste zwingend den echten Zucker der klassischen Coca-Cola.

Kann ich für dieses Rezept auch knochenloses Hähnchenfleisch verwenden?

Ja, das funktioniert absolut. Du kannst problemlos in mundgerechte Stücke geschnittene Hähnchenbrust oder Hähncheninnenfilets verwenden. Da knochenloses Fleisch jedoch schneller durchgart und in der Pfanne eher trocken wird, solltest du die Schmorzeit etwas reduzieren und die Temperatur genau im Auge behalten.

Ist das Rezept für Cola-Hähnchen glutenfrei?

Nein, im Standardrezept nicht. Sowohl die helle thailändische Sojasauce als auch die Golden Mountain Sauce enthalten Weizen. Wenn du das Gericht bei Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit kochen möchtest, musst du diese beiden Würzsaucen durch eine explizit glutenfreie Tamari-Sojasauce ersetzen. Die Coca-Cola selbst ist von Natur aus glutenfrei.

Wie schmeckt Cola-Hähnchen?

Es schmeckt intensiv süß und herzhaft zugleich, umhüllt von einer extrem klebrigen Glasur. Der karamellisierte Zucker der Limonade liefert eine tiefe Süße, die durch die salzige Sojasauce und die Korianderwurzeln perfekt ausbalanciert wird. Das Ergebnis erinnert geschmacklich an ein reichhaltiges asiatisches BBQ-Gericht mit wunderbar saftigem Fleisch.

Kann ich die Cola-Wings im Voraus zubereiten?

Ja, du kannst die Wings problemlos vorbereiten und später wieder aufwärmen. Für die absolut beste, zarteste Textur und eine herrlich dicke, glänzende Glasur empfehlen wir jedoch, sie direkt frisch und heiß aus der Pfanne zu servieren.

Glänzende Cola-Hähnchenflügel auf einem dunklen, schillernden Teller, dekoriert mit Koriander, serviert mit Reis und einer Hibiskusblüte.

Klebrig-süße Cola-Hähnchenflügel (Coke Chicken Wings)

Thomas
Hol dir mit diesen klebrig-süßen Cola-Hähnchenflügeln einen genialen asiatischen Streetfood-Snack direkt nach Hause. Durch das langsame Schmoren in klassischer Coca-Cola karamellisiert der enthaltene Zucker vollständig. Diese einfache Technik hüllt das zarte Fleisch in eine tiefbraune, herrlich klebrige und glänzende Glasur. Traditionelle Golden Mountain Sauce und aromatische Korianderwurzeln balancieren diese intensive Süße mit herzhaften Umami-Noten perfekt aus. Zusammen mit einer heißen Portion Jasminreis wird daraus ein unkompliziertes, extrem saftiges Wohlfühlessen für jeden Tag.
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Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 40 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Gericht Vorspeise
Küche Thai
Portionen 4 Personen
Kalorien 262 kcal

Kochutensilien

  • Große, weite Pfanne oder ein flacher Topf (am besten mit passendem Deckel)
  • Schneidebrett und scharfes Messer
  • Küchenzange

Zutaten
  

  • 600 g Hähnchenflügel
  • 800 ml Coca-Cola unbedingt die klassische mit Zucker nehmen, keine Zero oder Light!
  • 2 Korianderwurzeln
  • 4 Knoblauchzehen geschält und leicht angedrückt
  • 1 Prise weißer Pfeffer
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Golden Mountain Sauce gibt es im Asiamarkt an der grünen Kappe zu erkennen
  • 2 EL helle Sojasauce
  • 1 Prise getrocknete Chiliflocken je nachdem, wie feurig du es magst

Anleitungen
 

  • Lege die Hähnchenflügel nebeneinander in eine große Pfanne oder einen weiten Topf. Achte zwingend darauf, dass sie in einer einzigen Schicht liegen und sich nicht stapeln, damit sie später gleichmäßig garen. Gib die angedrückten Knoblauchzehen, die Korianderwurzeln und die gesamte Cola direkt dazu.
    Rohe Cola-Hähnchenflügel liegen in einem Topf mit dunkler Marinade, Knoblauchzehen und frischem Koriander.
  • Stelle den Herd auf mittlere Hitze und bringe die Cola zum Kochen. Sobald die Flüssigkeit sprudelt, rührst du das Salz, den weißen Pfeffer, die Golden Mountain Sauce, die helle Sojasauce und die Chiliflocken unter. Rühre alles kurz durch, damit sich die Aromen im Sud gut verteilen.
    Cola-Hähnchenflügel köcheln in einem Topf in einer dunklen, sprudelnden und schaumigen Sauce mit Knoblauch.
  • Lege den Deckel auf die Pfanne und reduziere die Hitze auf eine mittlere bis niedrige Stufe. Lass alles für 30 Minuten sanft schmoren. Nimm in den letzten 10 Minuten den Deckel ab, damit die Flüssigkeit richtig einkochen kann. Wende die Flügel regelmäßig mit deiner Zange, bis der Sud zu einer klebrigen, dunklen Glasur eindickt und die Wings perfekt überzieht. Pass am Ende gut auf: Der karamellisierende Zucker verbrennt sehr schnell, nimm die Pfanne also rechtzeitig vom Herd! Serviere die Wings direkt heiß und frisch aus der Pfanne.
    Die dunkle Sauce der Cola-Hähnchenflügel reduziert im Topf dampfend ein, während das Fleisch gart.

Notizen

Extra-Tipp: Für dieses Rezept musst du unbedingt die klassische, zuckerhaltige Cola verwenden. Diät- oder Zero-Produkte funktionieren hier absolut nicht, da ihnen der Zucker fehlt, der für das klebrige Karamellisieren zwingend nötig ist.
Wenn du im Asiamarkt keine Korianderwurzeln bekommst, ist das kein Problem: Nutze einfach die dicken, unteren Stängel von einem frischen Bund Koriander – dort steckt fast genauso viel intensives Aroma drin! Am besten schmecken die süßlich-würzigen Wings mit einer Portion heißem Jasminreis oder pur als Snack mit etwas Sweet Chili Sauce zum Dippen.

Nährwerte

Kalorien: 262kcalKohlenhydrate: 20gProtein: 16gFett: 13gSaturated Fat: 4gPolyunsaturated Fat: 3gMonounsaturated Fat: 5gTrans Fat: 0.2gCholesterol: 62mgSodium: 1159mgPotassium: 171mgFiber: 0.4gSugar: 17gVitamin A: 267IUVitamin C: 2mgCalcium: 24mgIron: 1mg
Keyword Coke Chicken Wings, Cola-Hähnchen, Cola-Hähnchenflügel
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Guten Appetit

Ich wette, bei dem Gedanken an diese tiefbraune, glänzende Kruste läuft dir jetzt schon das Wasser im Mund zusammen! Dieser klebrig-süße asiatische Snack beweist perfekt, wie aus ein paar simplen Zutaten und einer Dose Limonade ein echtes Highlight wird. Das zarte Fleisch, das buchstäblich vom Knochen fällt, und die karamellisierte Umami-Glasur machen diese Hähnchenflügel zum ultimativen Fingerfood für deinen nächsten gemütlichen Abend. Wir wünschen dir einen guten Appetit!

Wie hat’s geschmeckt?

Hat die Cola bei dir in der Pfanne auch so eine unfassbar klebrige, dunkle Karamell-Schicht gebildet? Und hast du die Wings pur gesnackt oder sie als herzhaftes Hauptgericht mit einer heißen Portion Jasminreis kombiniert? Lass uns sehr gerne einen Kommentar oder eine Sterne-Bewertung da – wir freuen uns riesig über jedes Feedback von dir!

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