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Wenn dein Gaumen mal eine Pause von der thailändischen Schärfe braucht oder du dich nach einem langen Tag einfach nur nach einer herzhaften Umarmung in einer Schüssel sehnst, dann ist Tom Jued genau dein Ding.

Für uns ist diese vegetarische Gemüsesuppe absolutes Comfort Food. Sie kommt immer dann auf den Tisch, wenn die Nase läuft oder die grauen Regentage hier in Deutschland mal wieder aufs Gemüt schlagen. Das Faszinierende: Obwohl die Brühe fast glasklar und wunderbar kalorienarm ist, steckt sie voller Tiefe und Aroma. Stell dir samtigen Eiertofu, knackiges Gemüse und feine Glasnudeln vor, die in einer würzigen, dampfenden Brühe schwimmen.

Es ist das perfekte Beispiel für echte thailändische Hausmannskost – ehrlich, gesund und unglaublich wohltuend.

Übrigens: Falls du heute doch eher Lust auf die cremige Kokos-Variante oder den feurig-sauren Klassiker hast, schau dir unbedingt auch unsere Rezepte für Tom Kha oder Tom Yum an!

Inhalt

Was genau ist Tom Jued?

Tom Jued bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie mild oder sogar fad – aber lass dich von diesem Namen bloß nicht täuschen! In Thailand ist das ein echtes Qualitätsmerkmal. Es beschreibt eine glasklare, herzhafte Brühe, die komplett ohne Chili auskommt. Damit ist sie das perfekte Gegenstück zu den feurigen Klassikern, für die Thailand sonst so berühmt ist.

In eine klassische Tom Jued gehören neben viel frischem Gemüse meistens feine Glasnudeln (wir nennen sie Woon Sen) und Tofu. Auch wenn wir heute die leichte, vegetarische Version zubereiten, findest du sie an den Garküchen in Bangkok oft mit kleinen Hackfleischbällchen vom Schwein oder Hähnchen. Die Seele des Gerichts bleibt aber immer die leichte, würzige Brühe, die dich wohlig wärmt, ohne dass du sofort nach einem Glas Wasser greifen musst.

Tom Jued Rezeptgrafik: thailändische Gemüsesuppe mit Glasnudeln, Gemüse und Tofu in schwarzer Schüssel

Was gehört in eine echte Tom Jued?

Das Schöne an dieser Suppe ist ihre enorme Flexibilität. Du kannst sie eigentlich wunderbar als Resteverwertung nutzen und mit dem Gemüse füllen, das du gerade noch im Kühlschrank hast. Aber wenn du den authentischen Geschmack suchst, gibt es ein paar Klassiker, die ich dir besonders ans Herz lege:

Gemüse: Chinakohl ist fast schon Pflicht, weil er in der Brühe so herrlich zart wird. Karotten bringen nicht nur Farbe, sondern auch eine feine Süße ins Spiel. Ich packe auch gerne Pilze (getrocknete Shiitake sind ein Umami-Booster!), Maiskölbchen, Staudensellerie oder Daikon-Rettich hinein. Auch Frühlingszwiebeln und Bambussprossen passen hervorragend.

Protein: Der heimliche Star ist hier der Eiertofu. Er ist extrem weich, fast cremig, und hat ein ganz feines Aroma. Wenn du es lieber klassisch vegan magst, ist fester Tofu eine super Alternative. Und falls du doch mal Fleisch ergänzen möchtest: Kleine Hackfleischbällchen oder zarte Hähnchenstreifen sind in den Garküchen Thailands sehr beliebt.

Nudeln: Hier führt kein Weg an Glasnudeln (Woon Sen) vorbei. Achte nur darauf, dass du sie vor dem Kochen in lauwarmem Wasser einweichst, bis sie richtig weich und geschmeidig sind.

Einkaufstipps und Alternativen für deine Tom Jued

Zutaten für thailändische Gemüsesuppe mit Glasnudeln, Kohl, Karotten, Pilzen, Tofu und Würzsauce auf dem Tisch

Fast alles, was du für diese Suppe brauchst, findest du im gut sortierten Asiamarkt um die Ecke. Damit du vor dem Regal nicht den Überblick verlierst, habe ich hier ein paar Tipps für dich zusammengestellt:

Glasnudeln (Woon Sen): Diese fast durchsichtigen Nudeln bestehen aus Mungbohnenstärke und sind von Natur aus glutenfrei. Ein kleiner Tipp von mir: Weiche sie vorher ein und schneide sie dann mit einer Küchenschere ein- oder zweimal durch. Glaub mir, das macht das Essen später deutlich entspannter, weil du nicht mit meterlangen Nudeln kämpfen musst.

Eiertofu (Egg Tofu): Du findest ihn im Asiamarkt meistens in kleinen Kunststoff-Tuben im Kühlregal. Er ist unglaublich cremig und mild. Wenn du dich vegan ernährst, greif einfach zu einem festen Naturtofu oder einer speziellen veganen Tofu-Variante – das schmeckt genauso wunderbar.

Austernsauce: Sie ist der Geheimtipp für den herzhaften Umami-Geschmack und die richtige Salznote. Für die vegetarische oder vegane Version gibt es mittlerweile tolle Alternativen auf Pilzbasis (Mushroom Sauce), die dem Original geschmacklich in nichts nachstehen.

Korianderwurzel: Das ist das erdige Geheimnis der thailändischen Küche. In Deutschland werden die Wurzeln beim Koriander-Bund leider oft schon vorher abgeschnitten. Wenn du keine Wurzeln bekommst, nimm stattdessen einfach die unteren zwei bis drei Zentimeter der Stiele. Hacke sie fein mit Knoblauch und Pfeffer – das Aroma ist fast identisch.

Gemüse-Mix: Ich nehme am liebsten Chinakohl, Karotten, Staudensellerie und getrocknete Shiitake-Pilze. Aber das ist kein Gesetz! Schau einfach, was Saison hat oder was in deinem Gemüsefach auf seinen Einsatz wartet.

Knoblauch: Nimm hier am besten frische Zehen. Er gibt der Suppe diese wunderbare, tief-würzige Basis. Wir verwenden ihn nicht nur geschnitten, sondern mörsern ihn direkt mit dem Pfeffer und den Wurzeln.

Schwarze Pfefferkörner: Das ist ein ganz wichtiger Punkt! Da wir in der Tom Jued komplett auf Chili verzichten, kommt die Wärme und eine ganz dezente Schärfe vom schwarzen Pfeffer. Er sorgt dafür, dass die Suppe charaktervoll schmeckt und dich von innen wärmt, ohne dass es auf der Zunge brennt.

So bereitest du die perfekte Glasnudelsuppe zu

Thailändische Gemüsesuppe mit Glasnudeln, Karotten, Kohl und Tofu in schwarzer Schüssel, Nudeln mit Stäbchen angehoben

Die Zubereitung einer echten Tom Jued folgt einer ganz bestimmten Logik. Es geht darum, Schicht für Schicht Aromen aufzubauen, ohne die Klarheit der Suppe zu verlieren. So gehst du vor:

Schritt 1: Vorbereitung ist alles (Mise en Place)

Bevor wir den Herd einschalten, kümmern wir uns um die Glasnudeln und die Shiitake-Pilze. Weiche beide in getrennten Schüsseln in Wasser ein. 

Ein kleiner Tipp: Wenn die Glasnudeln weich sind, nimm eine Schere und schneide sie ein paar Mal durch. Das verhindert, dass du später beim Löffeln verzweifelst, weil die Nudeln meterlang sind. Schneide dein Gemüse in mundgerechte Stücke, damit später alles gleichzeitig gar wird.

Schritt 2: Sam Kler mörsern

Jetzt wird es traditionell. Nimm deinen Mörser (Krok) und stampfe den Knoblauch, die Pfefferkörner und die Korianderwurzeln (oder -stiele) zu einer groben Paste. Wir nennen dieses Trio in Thailand Sam Kler – die drei Freunde. In dem Moment, in dem du mörserst, wirst du merken, wie die ätherischen Öle freigesetzt werden und deine ganze Küche nach Thailand duftet. Das ist die Basis für unsere würzige Brühe.

Schritt 3: Die Brühe zum Leben erwecken

Bringe das Wasser in einem großen Topf zum Kochen. Rühre die frisch gemörserte Paste, die Brühwürfel und die Austernsauce (oder Pilzsauce) hinein. Schließe den Deckel und lass alles einmal kräftig aufwallen. Du wirst sehen, wie die Brühe sofort an Farbe und Tiefe gewinnt.

Schritt 4: Schicht für Schicht garen

Zuerst kommen die harten Kandidaten in den Topf: Die Karotten, der Sellerie und die eingeweichten Shiitake-Pilze. Lass sie für etwa zwei Minuten köcheln. Wir wollen, dass das Gemüse gart, aber seinen Biss behält – niemand mag matschige Karotten in einer feinen Suppe.

Schritt 5: Das sanfte Finish

Ganz zum Schluss geben wir den Chinakohl, die Glasnudeln und den empfindlichen Eiertofu hinzu. Jetzt ist Vorsicht geboten! Rühre nur ganz vorsichtig um, damit der weiche Tofu nicht zerbricht. Nach nur einer weiteren Minute ist alles heiß und bereit zum Servieren. Die Suppe schmeckt am allerbesten, wenn sie sofort dampfend in die Schüsseln kommt.

Individualisieren wie in der Garküche

Vielleicht hast du dich schon gewundert: Wenn du in Thailand an einer Garküche sitzt, steht dort fast immer ein Set aus vier kleinen Gläsern mit Löffeln – das sogenannte Kruang Prung. Die Thailänder lieben es nämlich, jedes Gericht am Tisch noch einmal ganz individuell auf den eigenen Geschmack anzupassen.

Obwohl die Tom Jued für ihre Milde berühmt ist, hält dich niemand davon ab, deiner Schüssel einen persönlichen Kick zu geben. Wenn du also das Gefühl hast, da geht noch was, kannst du dich an den klassischen thailändischen Tuning-Zutaten bedienen:

Chiliflocken (Prik Bon): Für alle, die es eben doch nicht ganz ohne Schärfe aushalten. Ein halber Teelöffel direkt in die Schüssel gibt der klaren Suppe ein feuriges Funkeln.

Ein Hauch Zucker: Das klingt für uns im ersten Moment vielleicht komisch bei einer herzhaften Suppe. Aber in Thailand nutzt man eine winzige Prise Zucker wie ein Gewürz, um die Salzigkeit der Austernsauce und die Würze des Pfeffers perfekt auszubalancieren. Es macht den Geschmack runder.

Fischsauce (Nam Pla): Falls dir der Salzgehalt noch nicht reicht, ist Fischsauce das Mittel der Wahl. Sie bringt zusätzlich zum Salz noch eine tiefe Umami-Note mit.

Knuspriger Röstknoblauch & weißer Pfeffer: Das ist das Standard-Finish in Thailand. Der Knoblauch bringt Crunch und der weiße Pfeffer eine ganz andere, direktere Art von Wärme als der schwarze Pfeffer, den wir mitgekocht haben.

Trau dich ruhig, ein bisschen zu experimentieren. Fang mit kleinen Mengen an und schau, wie sich der Charakter der Suppe mit jedem Löffel verändert. Das ist genau das, was das Essen in Thailand so lebendig macht!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie schmeckt Tom Jued – ist „mild“ nicht ein anderes Wort für „langweilig“?

Ganz und gar nicht! Auch wenn der Name es vermuten lässt, ist die Suppe alles andere als geschmacklos. Stell dir eine herzhafte, tiefe Brühe vor, die voller Umami-Aromen steckt. Durch den Chinakohl und die Karotten bekommt sie eine ganz leichte, natürliche Süße. Das Besondere ist die sanfte Wärme des schwarzen Pfeffers – es ist kein beißendes Brennen wie bei Chili auf der Zunge, sondern ein wohliges Gefühl, das sich im ganzen Körper ausbreitet. Zusammen mit dem cremigen Eiertofu, der fast wie Pudding auf der Zunge zergeht, ist jeder Löffel wie eine kulinarische Umarmung.

Ist die thailändische Gemüsesuppe scharf?

Nein, überhaupt nicht! Tom Jued ist das perfekte Gericht für alle, die thailändische Aromen lieben, aber auf die brennende Schärfe verzichten wollen. Die Brühe ist mild und herzhaft. Die einzige Wärme kommt vom schwarzen Pfeffer, was die Suppe auch für Kinder oder bei einer Erkältung ideal macht. Wenn du es am Tisch doch scharf magst, kannst du dir ganz einfach ein paar Chiliflocken in deine eigene Schüssel rühren.

Wie viele Kalorien hat eine Portion Tom Jued?

Das ist das Beste an diesem Rezept: Eine Schüssel hat je nach Einlage nur etwa 80 bis 150 Kalorien. Da wir auf Kokosmilch verzichten und viel frisches Gemüse sowie proteinreichen Tofu nutzen, ist die Suppe ein echtes Leichtgewicht. Sie ist perfekt, wenn du dich gesund ernähren willst oder nach einem kalorienarmen, aber sättigenden Abendessen suchst.

Kann ich die Suppe einfrieren oder für den nächsten Tag vorbereiten?

Hier musst du ein bisschen aufpassen. Die Suppe schmeckt am nächsten Tag zwar immer noch toll, aber die Glasnudeln sind wie kleine Schwämme: Sie saugen über Nacht die gesamte Brühe auf und werden dann sehr weich. Wenn du vorkochen willst, empfehle ich dir, die Nudeln erst frisch beim Aufwärmen dazuzugeben. Einfrieren klappt bei der Brühe super, aber die Glasnudeln und der Eiertofu verlieren nach dem Auftauen leider ihre schöne Konsistenz.

Was mache ich, wenn ich keine Korianderwurzel finde?

Keine Sorge, das Problem kenne ich! Im deutschen Supermarkt sind die Wurzeln oft schon im Laden abgeschnitten. Nimm stattdessen einfach die unteren 3-4 Zentimeter der Korianderstiele. Hacke sie so fein wie möglich und mörsere sie mit dem Knoblauch und Pfeffer. Du bekommst so ein sehr ähnliches, wunderbar frisches Aroma.

Gibt es eine vegane Variante für die Austernsauce?

Absolut! Im Asiamarkt gibt es fantastische Mushroom Sauces (Pilzsaucen), die auf Basis von Shiitake-Pilzen hergestellt werden. Sie bringen genau die gleiche dunkle Farbe und das herzhafte Umami-Aroma mit wie die herkömmliche Austernsauce. Achte beim Kauf einfach auf das vegetarische/vegane Siegel auf der Flasche.

Thailändische Gemüsesuppe (Tom Jued) mit Glasnudeln, Karotten, Kohl, Tofu und Kräutern in klarer Brühe

Gesunde thailändische Gemüsesuppe (Tom Jued)

Thomas
Wenn es in Thailand mal nicht scharf zugehen soll, ist diese klare Gemüsesuppe – die Tom Jued – unser absoluter Favorit. Für uns ist sie das ultimative „Comfort Food“: leicht, gesund und unfassbar wohltuend. Walnida nennt sie oft die „milde Begleiterin“, weil sie bei einem thailändischen Familienessen den perfekten Kontrast zu feurigen Currys bildet. Du bekommst hier eine glasklare, aromatische Brühe, knackiges Gemüse und diesen herrlich weichen Eiertofu, der fast auf der Zunge zergeht. Das Beste daran? Die Basis aus frisch gemörserten Korianderwurzeln und Pfeffer gibt der Suppe eine Tiefe, die du mit fertigen Tütensuppen niemals erreichst. Ein ehrliches, wärmendes Gericht, das in weniger als 30 Minuten dampfend vor dir steht.
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Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten
Gericht Suppe
Küche Thai
Portionen 6 Personen
Kalorien 63 kcal

Kochutensilien

  • Mörser und Stößel (Krok)
  • Großer Kochtopf
  • Küchenmesser und Schneidebrett
  • Zwei Schüsseln (zum Einweichen der Nudeln und Pilze)
  • Schöpfkelle
  • Messlöffel

Zutaten
  

  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Korianderwurzeln (gründlich gewaschen – siehe Extra-Tipp)
  • 1 EL Schwarze Pfefferkörner
  • 3 Gemüse-Brühwürfel (oder hochwertige Paste)
  • 2 EL Austernsauce (für die vegetarische Variante: vegetarische Pilzsauce verwenden)
  • 150 g Karotten (in Scheiben geschnitten)
  • 50 g Staudensellerie (fein gewürfelt)
  • 5-6 Getrocknete Shiitake-Pilze (Menge nach Belieben)
  • 300 g Chinakohl (in mundgerechte Stücke geschnitten)
  • 2 Packungen Eiertofu (Egg Tofu, meist in Tuben – in ca. 2 cm dicke Scheiben geschnitten)
  • 60 g Getrocknete Glasnudeln (ca. 1 kleines Paket)
  • 1,5 Liter Wasser

Anleitungen
 

  • Lege die Glasnudeln und die getrockneten Shiitake-Pilze in getrennte Schüsseln und bedecke sie mit Wasser. Lass sie nach Packungsanweisung einweichen (meist ca. 10–15 Minuten). Sobald die Nudeln weich sind, gieße sie ab und schneide sie mit einer Schere ein- bis zweimal durch, damit sie beim Essen nicht zu lang sind.
  • Gib die Knoblauchzehen, die Korianderwurzeln und die schwarzen Pfefferkörner in deinen Mörser. Stampfe alles so lange, bis eine grobe, duftende Paste entsteht. Dieses Trio nennen wir in Thailand „Sam Kler“ – es ist das aromatische Fundament für unglaublich viele Gerichte.
  • Fülle das Wasser in einen großen Topf und bringe es bei mittlerer Hitze zum Kochen. Rühre die gemörserte Paste, die Brühwürfel und die Austernsauce hinein. Schließe den Deckel und lass alles einmal kräftig aufwallen, damit sich die Aromen in der Brühe verteilen.
  • Gib nun die Karotten, den Sellerie und die eingeweichten Shiitake-Pilze in den Topf. Lass das Gemüse für etwa 2 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Die Karotten sollten noch einen leichten Biss behalten.
  • Jetzt kommen die weicheren Zutaten dran: Gib den Chinakohl, den geschnittenen Eiertofu und die Glasnudeln in die Suppe. Lass alles für nur eine weitere Minute köcheln. Sei beim Umrühren vorsichtig, damit der zarte Eiertofu nicht zerbricht. Nimm den Topf sofort vom Herd und serviere die Suppe dampfend heiß.

Notizen

Extra-Tipp: Korianderwurzeln sind im normalen Supermarkt oft schwer zu finden, aber sie sind das Geheimnis für den echten Geschmack! Wenn du keine Wurzeln bekommst, nimm stattdessen einfach die unteren 3–4 cm der Korianderstiele – das funktioniert fast genauso gut. Für die perfekte Optik: Streue vor dem Servieren noch etwas frisch gehackten Koriander und – falls du es magst – ein wenig knusprigen Röstknoblauch über die Schüssel. Das gibt den letzten Kick!

Nährwerte

Kalorien: 63kcalKohlenhydrate: 14gProtein: 2gFett: 0.3gSaturated Fat: 0.1gPolyunsaturated Fat: 0.1gMonounsaturated Fat: 0.1gCholesterol: 0.1mgSodium: 679mgPotassium: 207mgFiber: 2gSugar: 2gVitamin A: 5695IUVitamin C: 4mgCalcium: 43mgIron: 1mg
Keyword Thailändische Gemüsesuppe, Tom Jued
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Guten Appetit

Die Tom Jued ist für mich der beste Beweis, dass thailändisches Essen keine großen Show-Effekte oder brennende Schärfe braucht, um zu überzeugen. Es ist ein ehrliches, bescheidenes Gericht, das seine wahre Stärke erst auf den zweiten Blick offenbart – in der Klarheit der Brühe, der perfekten Würze des Sam Kler und dem wohligen Gefühl, das es hinterlässt.

Walnida und ich hoffen, dass diese Suppe auch bei dir zu einem festen Begleiter wird, wenn du mal eine Pause vom Alltag (oder vom Chili!) brauchst. Probier es unbedingt mal aus – es ist der perfekte Einstieg in die Welt der thailändischen Hausmannskost.

Wie hat’s dir geschmeckt?

Warst du überrascht, wie viel Geschmack in so einer klaren Brühe stecken kann? Hast du die Suppe vielleicht sogar mit deinen eigenen Lieblings-Gemüsesorten verfeinert? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar oder eine Sterne-Bewertung – wir freuen uns riesig über jedes Feedback von dir!

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