Direkt zum Rezept

Ich muss zugeben: An heißen Tagen in Thailand gibt es für mich kaum etwas Besseres. Ich war schon immer fasziniert von diesem zweifarbigen Gelee auf den Märkten. Die leuchtend grüne Schicht duftet nach Pandan, die weiße schmeckt cremig nach Kokos.

Aber oft habe ich zu Hause nur gummiartiges Jelly hinbekommen. Oder die Schichten haben sich unschön vermischt.

Deshalb haben wir dieses Rezept so lange verfeinert. Es ist das Geheimnis für ein unglaublich weiches Gelee mit zwei perfekten, sauberen Schichten. Und es ist einfacher, als du denkst.

Inhalt

Was ist Pandan Kokos Jelly?

Pandan Kokos Jelly ist ein beliebtes Dessert aus Südostasien, das aus Pandan-Saft, Kokosmilch, Zucker und dem pflanzlichen Geliermittel Agar-Agar hergestellt wird. Es ist bekannt für seine weiche, federnde Textur und den erfrischenden Geschmack, bei dem das duftende Pandan-Aroma durch die cremige Kokosmilch perfekt ausbalanciert wird. Typischerweise wird es gekühlt serviert und ist an seinen charakteristischen grünen und weißen Schichten sofort zu erkennen.

In Thailand ist dieses wunderschöne Dessert als Wun Gati Bai Toey bekannt und an fast jeder Straßenecke zu finden. Das Geheimnis liegt im perfekten Zusammenspiel der beiden Schichten:

Die grüne Pandan-Schicht: Das ist das duftende Herzstück. Der Saft aus Pandanblättern gibt ihr die leuchtende Farbe und dieses einzigartige, fast vanilleartige Aroma. Wir süßen sie nur leicht, damit der feine Pandangeschmack im Vordergrund bleibt.

Die weiße Kokos-Schicht: Das ist der cremige, salzige Gegenspieler. Sie besteht aus reichhaltiger Kokosmilch und wird nicht nur gesüßt, sondern auch mit einer guten Prise Salz abgeschmeckt. Genau dieses Salz ist das Geheimnis: Es balanciert die Süße perfekt aus und hebt den Kokosgeschmack erst richtig hervor. Sie macht das ganze Dessert rund und unwiderstehlich.

Rezept für Pandan Kokos Jelly (Wun Gati Bai Toey)

Wusstest du, dass Pandan oft als die Vanille Südostasiens bezeichnet wird? Als ich das zum ersten Mal gehört habe, hat es sofort Klick gemacht. Dieses einzigartige, leicht süßliche und fast nussige Aroma ist einfach unverkennbar. Für mich kommt es nirgendwo besser zur Geltung als in diesem einfachen, zweifarbigen Gelee.

Wir zeigen dir hier die einfache Zwei-Schichten-Methode. Sie ist viel unkomplizierter als die Varianten mit vielen dünnen Schichten, liefert aber genau denselben, authentischen Geschmack: das duftende Pandan und die cremige Kokosmilch in perfekter Harmonie. Ideal für die Küche zu Hause!

Was du an diesem Rezept lieben wirst

  • Einfach nachzumachen: Mit unseren Schritt-für-Schritt-Anleitungen ist es absolut gelingsicher.
  • Keine komplizierten Techniken: Die Zwei-Schichten-Methode ist unkompliziert und perfekt für den Anfang.
  • Leicht und erfrischend: Das Jelly ist nicht übermäßig süß, sondern eine willkommene, kühle Erfrischung.
  • Für alle geeignet: Es ist von Natur aus vegan und glutenfrei.

Was ist Agar-Agar?

Agar-Agar ist ein rein pflanzliches Geliermittel, das aus Rotalgen gewonnen wird und als wichtigste thailändische Alternative zu tierischer Gelatine gilt. Das geschmacksneutrale Pulver ist die biologische Basis für die typisch schnittfesten, stabilen Texturen von südostasiatischen Schicht-Desserts, Puddings und Gelees.

Ein belebter thailändischer Nachtmarkt mit einem traditionellen Streetfood-Stand, der frisches Pandan Kokos Jelly verkauft. Eine lächelnde thailändische Verkäuferin reicht einer Kundin eine Packung des geschichteten, grün-weißen Gelee-Desserts. Auf der Theke des Standes sind bunte Tabletts mit ordentlich aufgeschichteten Jelly-Würfeln, frischen Kokosnüssen und grünen Pandanblättern dekoriert.

In Thailand ist Agar-Agar – dort meist einfach Wun oder Phong Wun (ผงวุ้น) genannt – ein absoluter Alltagsheld. Wenn du mal über einen Streetfoodmarkt geschlendert bist, hast du sicher diese bunten, akkurat geschichteten Würfel gesehen, die dort oft ungekühlt in den Vitrinen der kleinen Stände stehen. Für mich war das am Anfang ein echtes Rätsel: Wie bleibt das Zeug bei 35 Grad im Schatten so perfekt in Form, ohne zu schmelzen?

Walnida hat mir dann das Geheimnis verraten: Agar-Agar geliert schon bei Zimmertemperatur und ist extrem hitzebeständig. Während herkömmliche Wackelpudding-Gelatine in der thailändischen Sonne sofort kapituliert, bleibt Agar-Agar hartnäckig stabil.

Für dieses Rezept ist es die einzige Wahl. Ein wichtiger Hinweis für dich: Agar-Agar geliert viel stärker als Gelatine. Du brauchst nur eine winzige Menge, um eine ganze Form zu festigen. Da es rein pflanzlich ist, passt es perfekt zu modernen, oft veganen Interpretationen der thailändischen Klassiker.

Extra-Tipp: Sei beim Dosieren vorsichtig! Agar-Agar ist deutlich potenter als Gelatine. Ein Esslöffel reicht oft schon für einen halben Liter Flüssigkeit. Und ganz wichtig: Du musst es im Gegensatz zu Gelatine zwingend kurz aufkochen, damit die Magie wirkt und es später fest wird.

Die Zutaten: Das Geheimnis des perfekten Wun Bai Toey

Die Liste für dieses Schicht-Gelee ist erfrischend kurz. Damit die grüne Pandan-Schicht und die weiße Kokos-Schicht aber diesen perfekten Kontrast und Biss bekommen, erkläre ich dir hier, warum jede Zutat ihren festen Platz hat. Wie gewohnt findest du die genauen Mengenangaben unten in der Rezeptkarte.

Für die grüne Pandan-Schicht

Pandan-Blätter: Das ist die Seele des Gerichts. Frische oder TK-Blätter geben diesen betörenden, vanillig-nussigen Duft ab, den kein künstlicher Extrakt der Welt so hinkriegt. Wir mixen sie mit Wasser, um die tiefgrüne Basis zu gewinnen.

Agar-Agar-Pulver: Unser thailändischer Festmacher. Im Gegensatz zu westlicher Gelatine sorgt Agar-Agar für eine knackige, fast spröde Textur, die im Mund richtig schön bricht.

Zucker: Wir nehmen hier feinen weißen Zucker. Er lässt das Pandan-Grün strahlen, ohne den Eigengeschmack der Blätter durch eine eigene Karamellnote (wie bei Palmzucker) zu verfälschen.

Wasser: Die Leinwand für unser Pandan-Aroma. Es hilft dabei, das Agar-Agar perfekt aufzulösen, damit dein Gelee später glasklar und ohne Klümpchen ist.

Für die weiße Kokos-Schicht

Kokosmilch: Hier greifen wir zur Vollfett-Variante. Die Cremigkeit bildet den perfekten Gegenpol zur leichten, wasserbasierten Pandan-Schicht. Wir nutzen meist die Marke Aroy-D, weil sie dem frisch gepressten Original von Thailands Märkten am nächsten kommt.

Agar-Agar-Pulver: Auch hier unverzichtbar für die Standfestigkeit. So bleiben die Schichten messerscharf getrennt und laufen nicht ineinander.

Salz: Unterschätze diesen kleinen Helfer nicht! In der Kokos-Schicht kitzelt eine Prise Salz die natürliche Süße der Kokosnuss erst so richtig heraus und sorgt für die nötige Tiefe.

Zucker: Nur dezent eingesetzt, um die Kokosmilch abzurunden, ohne dass sie die Pandan-Schicht geschmacklich erschlägt.

Benötigtes Küchenzubehör

Bevor wir die Flamme entzünden und der Duft von Pandan durch die Küche zieht, lass uns kurz dein Equipment checken. Walnida hat mir über die Jahre eines beigebracht: In der thailändischen Küche ist das richtige Werkzeug die halbe Miete, um Frust zu vermeiden.

Hier ist das Set-up, das wir für unser Wun Bai Toey brauchen:

Der Standmixer: Wir brauchen ihn, um aus den faserigen Pandanblättern das Maximum an Farbe und Aroma herauszuholen. Ein Pürierstab tut es zur Not auch, aber der Mixer macht die Textur einfach feiner.

Feines Sieb oder Passiertuch: Das ist der Türsteher für dein Gelee. Damit trennen wir den feinen Pflanzensaft von den groben Fasern. Wir wollen schließlich ein seidiges Mundgefühl und keine Stückchen zwischen den Zähnen.

Zwei kleine Schüsseln: Hier geben wir dem Agar-Agar-Pulver Zeit, sich im Wasser auszuruhen und vorab einzuweichen. Ein kleiner, aber entscheidender Schritt für die perfekte Bindung.

Mittelgroßer Topf: Nimm am besten einen mit dickem Boden. Agar-Agar braucht konstante Hitze, damit es sich vollständig auflöst, ohne am Boden anzusetzen.

Hitzebeständiger Spatel oder Löffel: Zum ständigen Rühren. Du wirst merken: Das Rühren ist fast schon meditativ, während die Flüssigkeit langsam andickt.

Die Form: Eine quadratische Form (ca. 20×20 cm) ist der Klassiker, damit wir später die typischen Würfel schneiden können. Wenn du es verspielter magst, funktionieren auch kleine Silikonförmchen wunderbar.

Extra-Tipp: Unterschätze das Passiertuch nicht! Wenn du ein wirklich klares, smaragdgrünes Gelee willst, ist ein Tuch Gold wert, da es selbst kleinste Trübstoffe zurückhält. Walnida nimmt dafür oft ein ganz sauberes, feines Baumwolltuch.

Schritt für Schritt: So bereitest du Pandan Kokos Jelly zu

Thailändisches Pandan Kokos Jelly auf einem weißen Teller serviert. Die Geleewürfel zeigen zwei perfekt getrennte Schichten: unten ein leuchtendes Pandan-Grün und oben ein cremiges Kokos-Weiß. Der Teller steht auf einem hellen Tisch in Sonoma-Eiche-Optik.

Dieses traditionelle Dessert (Woon Baitoy) besticht durch seine zwei kontrastierenden Schichten. Keine Sorge, das Ganze ist absolut kein Hexenwerk, erfordert aber etwas Timing: Zuerst kochen wir die grüne, aromatische Pandan-Schicht, gießen sie in die Form und lassen sie leicht anziehen. Währenddessen bereiten wir die cremige Kokos-Schicht vor, die dann vorsichtig als perfektes Gegenstück obendrauf gesetzt wird.

Schritt 1: Die aromatische Pandan-Schicht zubereiten

1. Das Agar-Agar aktivieren: Gib das Agar-Agar-Pulver zusammen mit einer halben Tasse Wasser in eine kleine Schüssel. Lass es kurz stehen, damit das Pulver die Flüssigkeit aufnehmen kann.

2. Blätter zerkleinern: Nimm die frischen Pandanblätter und schneide sie mit einem scharfen Messer in kurze Stücke. Das macht es deinem Mixer gleich viel einfacher.

3. Mixen für das Aroma: Gib die Pandanstücke zusammen mit den 3 Tassen Wasser in den Mixer. Püriere alles so lange durch, bis die Blätter komplett zerkleinert sind und dir dieser herrlich nussig-süße Duft entgegenströmt.

4. Den Extrakt filtern: Gieß die Mischung durch ein feines Sieb oder ein Passiertuch (Käsetuch), um die Pflanzenreste sauber herauszufiltern. Drück den Trester dabei richtig gut aus, damit wir auch den letzten Tropfen des kostbaren Pandansafts auffangen.

5. Ab in den Topf: Gib den grünen Pandansaft in einen Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze und bring ihn zum Köcheln. Rühr das eingeweichte Agar-Agar noch einmal kurz um, damit es sich vom Boden löst, und gib es dann mit in den Topf.

6. Köcheln und prüfen: Lass die Mischung unter ständigem Rühren etwa 5 Minuten köcheln, bis sich das Agar-Agar komplett aufgelöst hat und die Flüssigkeit klar wirkt. Mach den Löffeltest: Zieh die Rückseite eines Löffels durch die Masse. Siehst du noch winzige Körnchen auf dem Metall? Dann rühr einfach noch ein bisschen weiter, bis alles absolut glatt ist.

7. Süße hinzufügen: Gib den Zucker dazu und rühre so lange, bis er sich vollständig aufgelöst hat.

8. Die Basis gießen: Gieß die grüne Pandan-Mischung nun vorsichtig in deine Form oder in kleine Servierschälchen. Lass das Ganze bei Raumtemperatur für etwa 30 Minuten stehen, bis die Schicht leicht fest, aber noch nicht komplett ausgekühlt ist. Genau jetzt nutzen wir die Zeit für Schicht Nummer zwei!

Schritt 2: Die cremige Kokosschicht zubereiten

1. Die zweite Runde Agar-Agar: Genau wie im ersten Schritt verrührst du auch hier das Agar-Agar-Pulver mit etwas Wasser in einer Schüssel und lässt es kurz quellen.

2. Kokosmilch erwärmen: Erhitze die Kokosmilch in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze. Sobald sich am Rand kleine Bläschen bilden (Achtung: Die Kokosmilch darf nicht sprudelnd kochen!), gibst du die Agar-Agar-Mischung dazu. Rühr unermüdlich weiter, bis sich das Pulver restlos aufgelöst hat und die Masse cremig-glatt ist.

3. Abschmecken auf Thai-Art: Füge den Zucker und eine Prise Salz hinzu (das Salz ist das Geheimnis für den genialen Kontrast zum süßen Pandan!). Rühr alles um, bis sich der Zucker aufgelöst hat, und nimm den Topf vom Herd.

4. Das Finale beim Schichten: Wenn die Pandan-Schicht die perfekte Konsistenz hat (sie sollte elastisch nachgeben, aber stabil sein), gibst du die Kokosmischung ganz vorsichtig mit einem Löffel darüber. Halte den Löffel dabei ganz nah an der Oberfläche, damit der Strahl die untere Schicht nicht beschädigt.

5. Abkühlen und genießen: Lass das Jelly nun vollständig bei Raumtemperatur fest werden. Danach kannst du es wunderbar in dekorative Rauten schneiden oder – mein persönlicher Tipp für heiße Tage – vor dem Servieren noch für ein Stündchen in den Kühlschrank stellen. Erfrischung pur!

Pinterest-Grafik für ein thailändisches Rezept: Oben sieht man fertig angerichtetes, grün-weiß geschichtetes Pandan Kokos Jelly in Rautenform auf einem weißen Teller. Unten ist eine Detailaufnahme. In der Mitte steht der Text: "Pandan Kokos Jelly – Das erfrischende Thai-Dessert (Wun Gati Bai Toey)".

Unsere Tipps für dein perfektes thailändisches Jelly

Ein richtig gutes Pandan-Kokos-Gelee (Woon Baitoy) lebt von der Balance zwischen cremig und frisch – und natürlich von den perfekten Schichten. Walnida und ich haben am Anfang auch erst einmal lernen müssen, dass es auf das richtige Timing ankommt. Damit dein Jelly nicht nur gut schmeckt, sondern auch optisch ein echtes Highlight wird, haben wir hier unsere wichtigsten Kniffe für dich:

Das A und O – Rühren vor dem Start: Agar-Agar ist ein kleines Sensibelchen und setzt sich am Boden ab, bevor es kocht. Rühr die Mischung also unbedingt noch einmal kräftig durch, unmittelbar bevor du sie in den Topf gibst. Nur so bekommst du am Ende eine gleichmäßige, perfekte Textur ohne Klumpchen.

Spiel mit den Farben: Die Natur gibt den Ton an! Junge Pandanblätter machen ein zartes Hellgrün, während ältere Blätter für ein tiefes, sattes Dunkelgrün sorgen. Walnida gibt uns oft den Tipp: Wenn du es farblich oder aromatisch noch intensiver magst, kannst du nach dem Mixen der Blätter vorsichtig einen kleinen Tropfen Pandan-Extrakt hinzufügen.

Das perfekte Timing beim Schichten: Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Lass die grüne Pandan-Schicht fest werden, aber nicht auskühlen! Wenn sie zu weich ist, versinkt die Kokosschicht darin. Ist sie schon eiskalt und komplett fest, verbinden sich die Schichten nicht mehr. Der Profi-Check: Gieß die Kokosmilch erst drüber, wenn sich die Oberfläche fest anfühlt, aber noch eine gewisse Restwärme hat.

Mit sanfter Hand gießen: Sei beim Eingießen der zweiten Schicht ganz vorsichtig. Gieß die Kokosflüssigkeit langsam und ganz nah über der Oberfläche ein. So verhinderst du, dass der Strahl die untere Pandan-Schicht beschädigt oder durchbricht.

Präzision für die Optik: Wir wollen ja, dass es aussieht wie in der Garküche in Bangkok! Damit deine Schichten exakt gleich dick werden, hilft ein kleiner Trick aus meiner IT-Vergangenheit: Benutz eine Küchenwaage. Wenn du die Flüssigkeiten genau abmessen oder abwiegen kannst, bekommst du ein perfekt ebenmäßiges Ergebnis, das richtig was hermacht.

Thailändisches Pandan Kokos Jelly (Wun Gati Bai Toey) in mundgerechten, rautenförmigen Stücken auf einem weißen Teller serviert. Die Geleewürfel zeigen zwei perfekt getrennte Schichten: unten ein leuchtendes Pandan-Grün und oben ein cremiges Kokos-Weiß. Der Teller steht auf einem hellen Tisch in Sonoma-Eiche-Optik mit glatter Oberfläche.

Thailändisches Pandan Kokos Jelly (Wun Gati Bai Toey)

Thomas
Dieses zweifarbige Gelee ist ein absoluter Hingucker und ein Klassiker in Thailand, der auf keinem Markt fehlt. Die untere Schicht duftet herrlich frisch nach Pandan, während die obere Schicht cremig und leicht salzig nach Kokos schmeckt. Für mich ist es das perfekte, leichte Dessert nach einem scharfen Curry – es ist erfrischend, nicht zu süß und einfach wunderschön.
Es gibt noch keine Bewertungen.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde
Gericht Dessert
Küche Asiatisch, Thai
Portionen 6 Personen
Kalorien 277 kcal

Kochutensilien

  • Standmixer
  • Feines Sieb oder ein Passiertuch
  • Zwei kleine Schüsseln (zum Einweichen des Agar-Agars)
  • Mittelgroßer Topf
  • Hitzebeständiger Spatel oder Löffel
  • Eine Form oder kleine Förmchen (z. B. eine quadratische Form ca. 20×20 cm)

Zutaten
  

Für die grüne Pandan-Schicht:

  • 1 EL Agar-Agar Pulver
  • 8 Pandanblätter frisch oder gefroren aus dem Asiamarkt
  • 900 ml Wasser aufgeteilt: 750 ml zum Mixen, 150 ml zum Einweichen
  • 100 g Zucker

Für die weiße Kokos-Schicht:

  • 1 EL Agar-Agar Pulver
  • 120 ml Wasser
  • 480 ml Kokosmilch unbedingt Vollfett für die Cremigkeit
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Salz

Anleitungen
 

Die Pandan-Schicht vorbereiten:

  • Verrühre in einer kleinen Schüssel 1 EL Agar-Agar Pulver mit 150 ml Wasser. Lass die Mischung quellen, während du den Rest vorbereitest.
  • Schneide die Pandanblätter in kleine Stücke und gib sie mit 750 ml Wasser in einen Standmixer. Mixe alles kräftig durch, bis die Blätter fein zerkleinert sind und das Wasser eine leuchtend grüne Farbe hat. Gieße die Flüssigkeit durch ein feines Sieb oder ein Passiertuch und presse die Fasern gut aus, um den reinen, duftenden Saft zu gewinnen.
  • Gib den Pandan-Saft in einen Topf und erhitze ihn bei niedriger bis mittlerer Hitze. Rühre das eingeweichte Agar-Agar noch einmal um und gib es unter Rühren zum Saft. Rühre nun ununterbrochen, bis sich das Pulver komplett aufgelöst hat und die Flüssigkeit klar ist. Tipp: Wenn du mit einem Löffel durchfährst und noch kleine Körnchen siehst, rühre weiter!
  • Gib den Zucker hinzu und rühre, bis er sich ebenfalls vollständig aufgelöst hat. Gieße die grüne Flüssigkeit nun in deine Form und lass sie bei Raumtemperatur für ca. 30 Minuten stehen, bis die Oberfläche gerade so fest ist.

Die Kokos-Schicht zubereiten:

  • Während die erste Schicht anzieht, weiche den zweiten Esslöffel Agar-Agar in 120 ml Wasser in einer sauberen Schüssel ein. Erhitze die Kokosmilch in einem sauberen Topf bei niedriger Hitze. Sobald sie am Rand leicht zu blubbern beginnt, gib das eingeweichte Agar-Agar hinzu. Rühre, bis es sich komplett aufgelöst hat.
  • Füge den Zucker und das Salz hinzu. Rühre, bis sich alles aufgelöst hat, und nimm den Topf vom Herd.
  • Prüfe vorsichtig, ob die Pandan-Schicht fest genug ist. Gieße nun die warme Kokos-Mischung ganz langsam und vorsichtig über die grüne Schicht. Am besten geht das, wenn du sie über den Rücken eines Löffels laufen lässt, den du ganz dicht über die Oberfläche hältst. So vermeidest du, dass die Schichten sich unschön vermischen.
  • Lass das Gelee nun vollständig bei Raumtemperatur fest werden. Danach kannst du es zum Kühlen in den Kühlschrank stellen. Schneide es vor dem Servieren in Würfel oder Rauten.

Notizen

Extra-Tipp: Das Geheimnis für perfekte, saubere Schichten ist das richtige Timing. Die untere Pandan-Schicht darf nur so fest sein, dass sie an der Oberfläche nicht mehr flüssig ist, aber im Inneren noch leicht wackelt. Wenn du sie komplett durchhärten lässt, verbinden sich die beiden Schichten später nicht richtig und fallen auseinander. Ist sie noch zu flüssig, vermischen sie sich. Wenn du den Finger leicht auf die Oberfläche legst und er sauber bleibt, ist der Moment perfekt!

Nährwerte

Kalorien: 277kcalKohlenhydrate: 35gProtein: 2gFett: 16gSaturated Fat: 14gPolyunsaturated Fat: 0.2gMonounsaturated Fat: 1gSodium: 406mgPotassium: 166mgSugar: 33gVitamin C: 1mgCalcium: 19mgIron: 3mg
Keyword Pandan Kokos Jelly, Wun Gati Bai Toey
Hast du dieses Rezept ausprobiert?Sag uns, wie es dir geschmeckt hat!

Guten Appetit

Ich hoffe, dieses thailändische Pandan-Kokos-Jelly (Wun Gati Bai Toey) bringt dir an heißen Tagen genau die richtige, kühle Erfrischung nach Hause. Für mich ist dieses Dessert pure Urlaubsstimmung auf dem Teller – die Kombination aus dem nussigen Pandanduft und der leicht salzig-cremigen Kokosmilch macht einfach süchtig. Hab keine Angst vor dem Schichten oder dem Agar-Agar, mit ein bisschen Geduld wird dein Gelee garantiert perfekt. Schnapp dir die Pandanblätter und probier es unbedingt aus. Ich verspreche dir: Dieser knackig-frische Biss wird dich absolut begeistern!

Wie hat’s geschmeckt?

Haben sich deine beiden Schichten auch so messerscharf voneinander getrennt? Und hast du das Jelly lieber direkt bei Zimmertemperatur genossen oder – wie ich – eiskalt aus dem Kühlschrank geschlemmt? Lass uns super gerne einen Kommentar oder eine Sterne-Bewertung da. Wir freuen uns riesig auf dein Feedback und deine Gelee-Kreationen!

Lust auf noch mehr Thai-Küche?

Dann melde dich doch für unseren Newsletter an! Dort teilen wir neue, authentische Rezepte, ehrliche Einblicke in unseren kulinarischen Alltag zwischen Deutschland und Thailand sowie exklusive Einkaufstipps für den Asiamarkt, die du so auf dem Blog nicht findest.