Es gibt kaum etwas, das für mich so sehr nach Thailand schmeckt wie ein frisch gekochtes rotes Curry. Diese perfekte Balance aus der Schärfe der Chilis, der leichten Süße von Palmzucker und der cremigen Kokosmilch – ist für mich Soulfood pur. Genau dieses Gefühl, diese authentische Geschmacksexplosion, fangen wir heute in diesem Rezept ein. Und das Beste: Es ist einfacher, als du vielleicht denkst.

Tipp: Für den authentischsten Geschmack empfehle ich eine hausgemachte rote Currypaste, aber eine gute gekaufte tut es auch. Diese Currypaste ist auch der Schlüssel für echtes Gaeng Daeng, ein Auberginen- oder aromatisches Fisch-Curry.

Inhalt

Die Basis dieses traditionellen Currys

Ein traditionelles rotes Thai-Curry besteht aus feuriger Currypaste, Kokosmilch, einer Proteinquelle und Gemüse deiner Wahl. Es entsteht ein Gericht, das würzig, leicht süßlich und einfach unglaublich cremig schmeckt.

Praktischerweise ist das Curry durch die Kokosmilch von Haus aus laktosefrei. Wer es vegetarisch oder glutenfrei mag, muss nur ein paar Kleinigkeiten austauschen.

Bei der Gemüsewahl ist fast alles erlaubt. Wer es ganz authentisch mag, sucht nach Thai-Auberginen, Schlangenbohnen oder Bambussprossen. Mindestens genauso gut passen aber auch Karotten, Kürbis oder Paprika, die dem Curry Farbe und eine leichte Süße geben.

Die Basis aus Kokosmilch und Currypaste steht. Alles andere bestimmst du: ob Hühnchen, Schwein, Tofu oder Garnelen und dazu einfach das Gemüse, das der Kühlschrank gerade hergibt. So wird es zu deinem ganz persönlichen Gaeng Ped.

Zutaten und mögliche Alternativen

Ich führe dich jetzt Schritt für Schritt durchs Rezept – wir beginnen mit den Zutaten und anschließend mit einer detaillierten Anleitung. Wenn du es eilig hast, findest du die Rezeptkarte wie immer ganz am Ende.

Rote Currypaste (2 EL): Das Herzstück. Selbstgemacht ist unschlagbar, aber wenn die Zeit drängt, sind Marken wie Mae Ploy oder Maesri eine wirklich gute Alternative.

Garnelen (10 Stück): Ich nehme gern Black Tiger Garnelen wegen ihrer Größe. Hühnchen, Tofu oder Rindfleisch passen aber genauso gut.

Thai-Auberginen (2 Tassen): Diese kleinen, Kugeln findest du im Asiamarkt. Sie saugen die Sauce auf, ohne zu zerfallen. Alternativ gehen auch Zucchini, Paprika, Karotten oder Auberginen.

Schlangenbohnen (4 Stück): Knackiger und fester als grüne Bohnen. Ebenfalls im Asiamarkt zu finden. Normale grüne Bohnen sind ein guter Ersatz, brauchen aber weniger Kochzeit.

Kokosmilch (2 Tassen): Bitte immer die vollfette Variante, sonst fehlt die Cremigkeit. Aroy-D ist hier meine erste Wahl.

Fischsauce (1 EL): Für die salzige Tiefe, das Umami. Ich schwöre auf die Marke Megachef.

Palmzucker (1 ½ EL): Verleiht eine viel rundere Süße als Haushaltszucker. Es lohnt sich.

Kaffir-Limettenblätter (2 Stück): Ihr Duft ist unverzichtbar. Schau mal in der Tiefkühlabteilung im Asiamarkt.

Frische rote Chilis (2 Stück): Die Menge bestimmst du – je nachdem, wie mutig du bist.

Für die selbst gemachte Currypaste (optional)

  • ca. 8 g getrocknete rote Spur-Chilis
  • ca. 3 g Kaffir-Limettenhaut (nur die Schale!)
  • ca. 8 g Garnelenpaste (der Umami-Kick)
  • ca. 28 g Zitronengras
  • ca. 3 g getrocknete Chilis (für die extra Schärfe)
  • ca. 3 g Kurkuma
  • ca. 14 g Galgant
  • ca. 28 g Schalotten
  • ca. 28 g Knoblauch
  • ca. 3 g Salz

So kochst du rotes Thai-Curry

Schritt 1

(Optional) Die eigene Currypaste: Im Mörser getrocknete Chilis, Zitronengras, Galgant und Salz bearbeiten. Danach Kaffir-Limettenzeste, Kurkuma, Garnelenpaste, Knoblauch und Schalotten zugeben und alles zu einer glatten Paste verarbeiten.

Schritt 2

Etwa ein Drittel der Kokosmilch bei mittlerer Hitze in einem Topf erhitzen, bis sie eindickt und sich das Öl zu trennen beginnt. Kleine, schimmernde Bläschen zeigen dir, dass es so weit ist.

Schritt 3

Die rote Currypaste dazugeben, kurz verrühren und für eine knappe halbe Minute anrösten, bis sich die Aromen entfalten.

Schritt 4

Nun die restliche Kokosmilch angießen und mit Fischsauce und Palmzucker würzen. Das Gemüse hinzufügen und kurz köcheln lassen, bis es etwas weicher wird. Fleisch oder Tofu kommen ebenfalls jetzt dazu und garen mit.

Schritt 5

Zuletzt Garnelen, Kaffir-Limettenblätter und Chilis beifügen. Das Curry nur noch 1–2 Minuten ziehen lassen – gerade lange genug, damit die Garnelen gar sind, aber das Gemüse nicht zerfällt.

Am besten sofort mit Jasminreis genießen.

Praktische Tipps und Hinweise

Wenn Kinder mitessen: Lass die Chilis einfach weg. Für die Farbe kannst du stattdessen ein paar Streifen rote Paprika dazugeben.

Glutenfrei? Das Rezept ist es von Natur aus. Du solltest nur bei gekauften Zutaten, wie der Sojasauce, einen Blick aufs Etikett werfen.

Aufbewahren: Reste vom Curry? Lass es komplett abkühlen, dann hält es sich in einer dichten Dose im Kühlschrank bis zu drei Tage.

Aufwärmen: Am besten langsam im Topf bei mittlerer Hitze. So vermeidest du, dass die Garnelen zäh werden.

Einfrieren: Klappt wunderbar und ist perfekt, um vorzukochen. Über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.

Mehr braucht es nicht für ein richtig gutes, selbst gemachtes Thai-Curry. Ich würde mich riesig freuen, von dir zu hören – hinterlass mir doch einfach einen Kommentar oder eine Bewertung.

Gaeng Ped Gung ist ein authentisches rotes Thai Curry mit Garnelen, das reich an Aromen und Farben ist. Das Gericht enthält zarte Garnelen, lange grüne Bohnen, Bambussprossen und in Streifen geschnittene Karotten. Garniert mit frischem heiligem Basilikum, wird es in einem eleganten dunklen Teller präsentiert, der auf einer dekorativen Matte steht.

Rotes Thai Curry – Original Gaeng Ped Gung Rezept

Thomas
Dieses Rezept für Rotes Thai-Curry ist das Original, wie ich es aus Thailand kenne: authentisch, mit Garnelen und Gemüse, unkompliziert und glutenfrei.
Es gibt noch keine Bewertungen.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Gericht Hauptgericht
Küche Thai
Portionen 2 Personen
Kalorien 605 kcal

Zutaten
  

Für das Curry

  • 10 große Garnelen, entdarmt
  • 2 EL rote Currypaste
  • 2 Tassen Kokosmilch, Vollfett (wichtig für die Cremigkeit!)
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 ½ EL Palmzucker
  • 2 Tassen Thai-Auberginen, halbiert oder geviertelt
  • 4 Schlangenbohnen, in ca. 2–3 cm lange Stücke geschnitten
  • 2 Kaffir-Limettenblätter, in feine Streifen geschnitten
  • 2 frische rote Chilis, schräg in Ringe geschnitten
  • Karotten (optional)

Für die selbstgemachte Currypaste (optional)

  • ca. 8 g getrocknete rote Spur-Chilis
  • ca. 3 g getrocknete Chilis
  • ca. 14 g Galgant, gehackt
  • ca. 28 g Knoblauch, gehackt
  • ca. 28 g Schalotten, gehackt
  • ca. 3 g Kaffir- oder normale Limettenschale, gehackt
  • ca. 3 g Kurkuma, gehackt
  • ca. 28 g Zitronengras, gehackt
  • ca. 8 g Garnelenpaste
  • ca. 3 g Salz

Anleitungen
 

Für die eigene Currypaste (optional):

  • Zuerst Chilis, Zitronengras, Galgant und Salz im Mörser zerstoßen. Dann die restlichen Zutaten zugeben und alles zu einer feinen, duftenden Paste verarbeiten.

Für das Curry:

  • Ein Drittel der Kokosmilch in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sie eindickt und sich das Öl an der Oberfläche absetzt.
  • Die Currypaste einrühren und etwa 30 Sekunden anrösten, bis es herrlich duftet.
  • Mit der restlichen Kokosmilch ablöschen, Fischsauce und Palmzucker unterrühren. Gemüse zugeben und eine Minute köcheln lassen. (Wenn du Fleisch oder Tofu nimmst, kommen sie jetzt dazu.)
  • Zum Schluss Garnelen, Kaffir-Limettenblätter und Chilis hinzufügen. Nur 1–2 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Garnelen gerade so gar sind. Heiß mit Jasminreis servieren.

Notizen

  • Die Nährwertangaben sind Richtwerte; kleine Abweichungen sind möglich.
  • Garnelen lassen sich problemlos durch Huhn, Schwein oder Tofu ersetzen.
  • Fühle dich frei, auch anderes Gemüse zu verwenden.
  • Das Rezept ist glutenfrei.

Nährwerte

Kalorien: 605kcalKohlenhydrate: 28gProtein: 22gFett: 50g
Keyword Original Gaeng Ped Gung, Rotes Thai Curry mit Garnelen
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Guten Appetit

Jetzt bist du dran. Trau dich, mit den Zutaten zu spielen, und mache dieses Curry zu deinem ganz persönlichen Lieblingsgericht. Ich bin sicher, du wirst es lieben. Guten Appetit oder, wie man in Thailand sagt: Thaan hai aroy na!

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