Würziger Thai-Dip mit Garnelenpaste (Nam Prik Kapi)
Thomas
Wenn es ein Gericht gibt, das die Seele der thailändischen Küche einfängt, dann ist es Nam Prik Kapi. Für Walnida ist das der pure Geschmack von Zuhause. Für mich war es anfangs eine echte Herausforderung – der Geruch der Garnelenpaste ist intensiv, fast schon einschüchternd. Aber nach dem ersten Bissen war es eine Offenbarung! Diese perfekte Harmonie aus salzig, sauer, scharf und süß ist einfach unschlagbar. Dieser Dip ist kein einfaches Sößchen, er ist oft das Herzstück einer ganzen Mahlzeit. Trau dich ran, du wirst es nicht bereuen!
Gib den Knoblauch und die Chilis in einen Mörser. Zerstoße beides mit dem Stößel, bis eine grobe, aromatische Paste entsteht. Es sollen ruhig noch kleine Stücke sichtbar sein, wir wollen kein feines Püree.
Gib nun die Garnelenpaste, die Fischsauce, den Limettensaft und den Palmzucker hinzu. Arbeite alles mit dem Stößel weiter ein und rühre dabei immer wieder um. Mache so lange weiter, bis der Palmzucker sich vollständig aufgelöst hat und alle Zutaten zu einer homogenen, aber immer noch leicht stückigen Paste verbunden sind.
Falls du Erbsen-Auberginen verwendest, gib sie jetzt hinzu. Zerdrücke sie mit dem Stößel nur ganz sanft an der Mörserwand, sodass sie leicht aufplatzen. Achtung: Zerstoße sie nicht komplett! Sie sollen nur aufbrechen, um die Sauce aufzunehmen und beim Essen für eine kleine Geschmacksexplosion zu sorgen. Mische alles noch einmal kurz durch und serviere den Dip sofort.
Notizen
Extra-Tipp: Nam Prik Kapi wird nie allein gegessen! Es ist das Zentrum einer Mahlzeit, um das sich alles andere gruppiert. Klassisch serviert man dazu: gedämpften Reis, frisches oder kurz gedämpftes Gemüse (wie Gurken, grüne Bohnen, Thai-Auberginen), ein Cha-Om-Omelett (ein Omelett mit Akazienblättern) und gedämpften oder kurz frittierten Makrelen-Fisch (Pla Thuu).