Vergesst frittierte Frühlingsrollen! In Thailand lieben wir „Kuay Teow Lui Suan“ – frische Sommerrollen. Sie sind der perfekte Snack für heiße Tage: leicht, knackig und voller Kräuter. Das Beste daran ist die gesellige Zubereitung. Wir stellen oft einfach alle Zutaten auf den Tisch, und jeder rollt sich sein Essen selbst. Ob rein vegetarisch oder mit Garnelen – eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Kombination aus dem weichen Reispapier, den frischen Kräutern und einem scharfen Dip ist unschlagbar.
Optional: Garnelen(Tofu oder gekochtes Hähnchenbrustfilet)
Anleitungen
Schneidet die Karotte in feine Stifte (Julienne). Hackt den Salat klein. Schneidet die Frühlingszwiebeln in ca. 3 cm lange Stücke. Zupft die Kräuter von den Stielen. Wenn ihr Garnelen oder Fleisch nutzt, kocht diese vor und schneidet sie in mundgerechte Stücke. Legt alles griffbereit auf Teller.
Falls ihr Reisnudeln verwendet: Kocht sie nach Packungsanleitung (meist nur kurz in heißem Wasser ziehen lassen). Gießt sie ab und schreckt sie mit kaltem Wasser ab, damit sie nicht kleben. Lasst sie gut abtropfen.
Füllt eine flache Schale mit lauwarmem Wasser. Taucht ein Blatt Reispapier für wenige Sekunden hinein. Es sollte noch nicht ganz weich sein, wenn ihr es herausnehmt – es weicht auf dem Brett nach. Legt es flach vor euch hin.
Belegt das untere Drittel des Papiers. Beginnt mit dem Salat und den Karotten. Legt darauf die Nudeln und die Kräuter. Wenn ihr Garnelen nutzt, legt diese hübsch in die Mitte, damit man sie später durch das Papier sieht. Lasst an den Rändern Platz.
Klappt den unteren Teil des Reispapiers über die Füllung. Schlagt dann die linke und rechte Seite zur Mitte ein. Rollt nun alles mit sanftem Druck von unten nach oben auf, ähnlich wie bei einem Burrito. Das Reispapier klebt von selbst zusammen.
Wiederholt das mit den restlichen Blättern. Legt die fertigen Rollen unter ein feuchtes Tuch, damit sie nicht austrocknen. Serviert sie sofort mit eurem Lieblings-Dip.
Notizen
Extra-Tipp: Das Geheimnis einer guten Sommerrolle ist der Dip! In Thailand essen wir dazu meist „Nam Jim Seafood“ – eine grüne, sehr scharfe Sauce aus Chilis, Knoblauch, Limette und Fischsauce. Wer es milder und cremiger mag, serviert dazu eine Erdnusssauce. Achtet darauf, das Reispapier nicht zu lange im Wasser zu lassen. Es reißt sonst beim Rollen. Es darf sich beim Herausnehmen noch etwas starr anfühlen.