Original Thai Massaman Curry mit Hühnchen (Gaeng Massaman)
Thomas
Massaman Curry wurde schon mehrfach zum „leckersten Gericht der Welt“ gewählt – und wir verstehen genau warum! Es ist untypisch für Thailand, da es durch persische Händler beeinflusst wurde. Deshalb findet ihr darin Gewürze wie Zimt, Kardamom und Sternanis, die in anderen Thai-Currys fehlen. Es ist mild, cremig, süß-säuerlich und unglaublich tiefgründig im Geschmack. Das Geheimnis liegt im „Brechen“ der Kokosmilch – eine Technik, die wir euch hier Schritt für Schritt zeigen. Massaman ist echtes Soulfood und schmeckt aufgewärmt fast noch besser.
600gHähnchenschenkel(Unterkeulen oder ganze Schenkel)
600gKartoffeln(festkochend)
1große Zwiebel
750mlKokosmilch(hoher Fettanteil, z.B. Aroy-D)
3-4ELMassaman-Currypaste(selbstgemacht oder Marke Maesri)
5ELPalmzucker
4ELTamarindenpaste(Konzentrat)
1ELSalz(nach Geschmack anpassen)
1Handvoll geröstete Erdnüsse(ungesalzen)
Optional: Etwas Wasser zum Verdünnen
Anleitungen
Schneidet die Hähnchenschenkel mehrmals tief ein. So gart das Fleisch gleichmäßig und nimmt die Sauce auf. Schält die Kartoffeln und schneidet sie in mundgerechte Würfel. Schneidet die Zwiebel in grobe Spalten.
Gebt die Hälfte der Kokosmilch in einen großen Topf oder Wok. Erhitzt sie bei mittlerer Stufe. Lasst sie sanft köcheln und rührt oft um. Wartet, bis sich das Kokosöl von der weißen Milch trennt und oben schwimmt. Das ist das Geheimnis für ein aromatisches Curry!
Gebt nun die Massaman-Paste in den Topf. Verrührt sie gründlich mit der eingekochten Kokosmilch. Bratet die Paste im ausgetretenen Kokosöl an, bis sie herrlich duftet.
Legt die Hähnchenschenkel in den Topf. Bratet sie von allen Seiten für ca. 3 Minuten an. Achtet darauf, dass das Fleisch rundherum gut mit der Currypaste bedeckt ist.
Gießt die restliche Kokosmilch dazu. Bringt alles wieder zum Kochen. Rührt jetzt den Palmzucker, die Tamarindenpaste und das Salz unter.
Reduziert die Hitze. Lasst das Curry für etwa 30 Minuten sanft köcheln. Das Hähnchen sollte fast gar und zart sein. Falls die Sauce zu dick wird, gebt einen Schluck Wasser hinzu.
Gebt jetzt die Kartoffelwürfel und die Zwiebelspalten in den Topf. Lasst das Curry weitere 10 bis 15 Minuten köcheln. Testet mit einer Gabel, ob die Kartoffeln weich sind.
Streut zum Schluss die gerösteten Erdnüsse über das Curry und rührt kurz um. Serviert es heiß mit gedämpftem Jasminreis.
Notizen
Extra-Tipp: Tamarinde ist entscheidend für den Geschmack! Sie liefert die Säure, die den Zucker ausbalanciert. Falls ihr keine Tamarindenpaste findet, nutzt zur Not etwas Limettensaft – aber das Original schmeckt runder. Achtet beim Kauf der Currypaste darauf, dass keine Garnelenpaste enthalten ist, wenn ihr für Vegetarier kocht (dann Tofu statt Hähnchen nehmen). Wir empfehlen für Fertigpasten oft die Marke Maesri oder Mae Ploy, da sie dem Geschmack in Thailand sehr nahekommen.